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  • Dein vedisches Horoskop

Finsternisse und die Kraft der Reinigung

Ich freue mich, mit euch ein paar weiterführende Gedanken und Ideen zur kommenden Sonnenfinsternis zu teilen, die am Samstag, den 21.Juni stattfinden wird. Zudem möchte ich auch die hinter uns liegende Mondfinsternis vom 05. Juni sowie die am 05. Juli stattfindende Mondfinsternis genauer betrachten.


Die vedische Astrologie, Jyotisha, wird auch das Auge der Weisheit genannt. Und so kann es sein, dass wenn wir über die Astrologie nachdenken, wir uns fragen: gibt es einen freien Willen oder ist alles vorherbestimmt? Die Antwort ist Ja und Nein. Warum? Es gibt ein Karma, das sich in unser aller Leben entfalten wird und für das oder gegen das wir nichts wirklich tun können. Karma bedeutet Handlung und so führt jede Handlung oder Tat zu einer weiteren Handlung und Tat und es entwickelt sich eine Kette aus Aktion und Reaktion. Und so gibt es ein kollektives, ein gemeinschaftliches, ein „alle Menschen in der Welt“ verbindendes Karma und dieses sehen wir aktuell in der Welt, sehen wir in all dem Chaos, in dem durch Entscheidungen auf der einen Seite der Welt auf der anderen Seite der Welt Konsequenzen entstehen. Und es gibt nichts, was wir wirklich tun könnten, um dies ungeschehen zu machen, aber es gibt da etwas, dass wir tun können. Etwas, dass du tun kannst. Es ist deine Sicht. Es bedeutet, deine Perspektive auszurichten auf das, was auch immer du wählst, wo auch immer deine Aufmerksamkeit hingeht. Das ist es, was du willentlich beeinflussen kannst. Genau darin liegt unser freier Wille. Wir können entscheiden, worauf wir uns konzentrieren wollen, wohin wir unsere Aufmerksamkeit und unsere Achtsamkeit lenken möchten.

Und hier hilft uns die vedische Astrologie, das Jyotisha, denn es erhellt unsere kulturelle und anerzogene Perspektive und lässt und das bestmögliche, das lichtvolle Ergebnis in Situationen erkennen. Und das macht den Unterschied! Denn so wie du die Welt siehst, so entsteht deine Realität vor dir. Alles hat also mit deiner Sicht, mit deiner Wahrnehmung zu tun, die deine Welt kreiert. Jyotisha ist daher die Wissenschaft und die Kunst der lichtvollen und wohlwollenden Wahrnehmung und Einsicht in ein höheres Ergebnis. Es ist ein System der Selbsterkenntnis. Und genau das möchte ich heute mit euch teilen.

Sind Finsternisse so unheilvoll?

Ich möchte euch heute von der Finsternis erzählen, der kommenden Sonnenfinsternis und der zurückliegenden und ebenfalls noch kommenden Mondfinsternis, einem richtigen Finsterniszyklus sozusagen. Und diese möchte ich euch vor dem Hintergrund der Sternenkonstellationen erläutern, in denen diese stattfinden. Die Sternenkonstellationen sind insofern interessant, da sie auf bestimmte Länder verweisen. Bei der Mondfinsternis am 5. Juni fand das Ereignis in der Sternenkonstellation Jyeshtha statt. Jyeshtha ist mit den USA verbunden, denn die USA wurde unter dieser Sternenkonstellationen sozusagen geboren und ist somit direkt mit der Qualität dieser Sternenkonstellation verbunden, so wie Indien und Deutschland mit der Sternenkonstellation Pushya. Pushya ist die Sternenkonstellation, die mit dem milchgebenden Euter der heiligen Kuh dargestellt wird. Ein weiteres Symbol von Pushya ist das Ashokarad, das Rad des Fortschritts. Und die USA ist mit Jyeshtha verbunden, das am 5. Juni von einer Mondfinsternis ganz besonders betroffen war. Bevor ich ganz in die Thematik einsteige, möchte ich noch einmal zuvor in die Darstellung von Finsternissen etwas Licht bringen. Finsternisse scheinen einen schlechten Ruf in der Welt der Astrologie zu haben. Viele haben während der Finsternisse Angst, denn sie scheinen ein schlechtes Omen zu sein. Es gibt viele Verdächtigkeiten und Auffälligkeiten, die man über sie erzählt. Doch ich glaube, nichts davon ist sinnvoll oder zweckmäßig. Vielleicht ist etwas Wahres daran, an dem was man Unheilvolles über Sie erzählt, vielleicht; doch diese Sicht hilft nicht. Sie hilft niemanden und der Welt auch nicht. Diese Geschichten bergen keine lichtvolle Perspektive. Aber das ist im Eigentlichen nur das, was wir tun können: eine lichtvolle Sicht auf alle Geschehnisse zu werfen in einer Welt, in der nur schlechte Nachrichten geäussert und verbreitet werden - in den Nachrichten, auf facebook. in Gesprächen. Wir Menschen neigen dazu eine gewisse Gravität, also Anziehungskraft auf insbesondere negative Dinge zu haben. Das ist Citta - die Natur des Geistes hängt sich genau an das, was negativ ist. Und wir müssen uns disziplinieren und es tatsächlich anwenden, dieses Wissen des Jyotisha, so dass wir unsere Gedanken, unsere Sprache und unsere Handlungen auf das ausrichten, was unserem freien Willen unterliegt und das ist unsere Sicht in diese Welt, unsere Perspektive.


Das Positive der Finsternis - was wir tun können

Deswegen erzähle ich euch nun was positiv ist, wenn Finsternisse auftreten, denn wir haben so viele negative Gedanken und Nachrichten dazu, dass es wichtig ist, dass Positive darin zu sehen. Und was immer mit den Finsternissen verbunden ist, sind tiefe Reinigungen. Und jedes Jahr gehen wir zu dieser Jahreszeit durch die jährliche Finsternis - einen Zyklus: erst eine Mondfinsternis und dann eine Sonnenfinsternis. Doch in diesem Jahr erscheint nochmals eine Mondfinsternis im Anschluß, so dass wir gleich 3 Finsternisse hintereinander erleben. Diese Finsternisse erlauben uns, ein wirklich reinigendes Bad in der Unendlichkeit zu nehmen, in dem sich reinigenden Selbst, das immer, immer in Ordnung ist, immer heil ist, das immer im Einklang mit der Welt ist, egal was passiert. In Indien führen die Menschen zu den Finsternissen ein Ritual aus, dass „the holy dip“ genannt wird, also das „heilige Eintauchen“. Sie nehmen ein heiliges Bad in einem heiligen Fluss wie dem Ganges, um zu zeigen, was die Seele in solchen Zeiten erfährt. Und das ist die Möglichkeit, uns wirklich von den anhaltenden Eindrücken zu reinigen, von den Eindrücken wie wir die Welt betrachten und somit die Realität konstruieren und dies auf einer individuellen und einer kollektiven Ebene. Es ist also eine Reinigungsübung für uns. Deswegen wird traditionell empfohlen nicht nach draußen zu gehen, also nicht wie in der westlichen Welt, in der alle Menschen bei intensiven Sonnenfinsternissen nach draußen gehen, um es sich anzuschauen. Genau dies wird eben nicht empfohlen - aus unterschiedlichen Gründen - doch nach meiner Ansicht sind es wunderbare Zeiten der spirituellen Praxis, für jede Art von spiritueller Disziplin, die dir die Möglichkeit gibt mit dem Teil deines höheren Selbst in Kontakt zu treten. Der Teil deines Selbst, der stets im Frieden ist, der immer in Balance ist, der immer in der unberührbaren Zufriedenheit ruht. Die Energie dieser Finsternis ist daher sehr verführerisch für spirituelle Praxis. Wenn ich daher eine Empfehlung geben dürfte, was während einer Finsternis zu tun sei, dann würde ich eine Meditation empfehlen oder ein Gebet oder was auch immer deine Praxis ist, dich mit deinem höheren Selbst zu verbindet. Also, was ist eine Finsternis? Eine Finsternis bedeutet, dass ein Schatten über die Sonne oder über den Mond geht und damit ihr Licht blockiert wird. Und so gibt es zwei Arten von Finsternissen - zum Einen die Mondfinsternis, die während einer Vollmondphase auftritt. Und während eines Vollmondes ist der Mond intensiv strahlend und leuchtend, doch während einer Mondfinsternis ist das Mondlicht undurchlässig - ein Schatten wandert darüber. Zum anderen die Sonnenfinsternis. Während einer Sonnenfinsternis wandert der Schatten über die Sonne, denn es ist Neumond und die Sonne ist dann eigentlich stark und der Mond ist dunkel.

Was bedeutet es also, wenn der Schatten darüber zieht? Die Sonne und der Mond repräsentieren unterschiedliche Aspekte unseres Selbst. Der Mond zeigt unsere tiefen Emotionen und Gefühle und unsere tiefe Empfindung für Sicherheit, unsere emotionale Stabilität und unsere Verbindung zum Kollektiv, in dem wir leben sowie unsere Verbindung zu unseren Vorfahren mütterlicherseits an. Doch vor allen Dingen steht der Mond für unser emotionales Selbst und unsere Identifikation mit unseren Gefühlen. Die Sonne wiederum repräsentiert die Wahrnehmung des Selbst, die Wahrnehmung des Ich, die Wahnrnehmung des Ego. Während einer Finsternis haben wir also die echte Möglichkeit unsere Identität zu transzendieren. Was irgendwie doch eine wirklich wunderbare Sache ist - spirituell gesehen. Und das ist auch der Grund, warum spirituelle Praxis so wichtig während einer Finsternis ist, denn wir erhalten hier eine Möglichkeit, die unterstützt wird vom Dharma des gesamten Universums, um hinter den Vorhang zu schauen, hinter dem zu schauen, was du glaubst wer du bist und womit du dich identifizierst. Und das passiert einfach nicht jeden Tag! Somit ist dies ein wirklich positiver Moment für diese Form der Erfahrung. Die Finsternisse neigen dazu, uns eine Reinigungserfahrung zu schenken und sie neigen dazu, eine karmische Kondition zu erzeugen, die ungefähr drei Monate währt, nachdem die Finsternis statt gefunden hat. Das ist also ihr Einfluss oder das karmische Muster, das wir entfalten oder sich in unserem Leben entfalten wird. Die letzte Sonnenfinsternis fand im Dezember 2019 statt und es war genau am 26. Dezember und betrachten wir nun, was in den darauffolgenden 3 Monaten passiert ist, so hatten wir diese intensive Coronavirus-Eruption und dann begann die ganze Pandemie sich über die Welt auszubreiten. Was wir also nun verstehen wollen ist, was wir von diesen ganzen Finsternissen erwarten können und was sie uns schenken könnten, und ich möchte hier bewusst nicht über die Vorhersagen sprechen, sondern vielmehr darüber, was uns diese Finsternisse lehren werden. Niemand von uns hat sein Ohr am Büro Gottes und so sind alle Vorhersagen lediglich Interpretationen eines Charts, die einen Spot in die Zukunft werfen. Was wichtiger ist, ist die Wahrheit und diese liegt immer im gegenwärtigen Augenblick. Und das bedeutet, dass wir nicht analysieren, was in der Vergangenheit passiert ist und auch nicht analysieren, was in der Zukunft passieren könnte. Jyotisha ist daher ein Tool für den gegenwärtigen Moment. Es dient dazu, die lichtvolle Einsicht in jeden gegenwärtigen Moment zu führen.


Rückschau auf die Mondfinsternis am 05. Juni 2020

Die erste Mondfinsternis fand am 05. Juni statt, an einem Freitag, also an einem Venustag. Und Venus ist die Hoffnung in all dem Chaos und deswegen möchte ich noch ein paar Worte über die Venus verlieren. In der vedischen Astrologie gibt es zwei Lehrer, zwei Gurus - zwei Planeten, die als Lehrer fungieren. Einer ist Jupiter und der andere ist Venus. Jupiter ist der Lehrer der Götter und Venus ist die Lehrerin der Dämonen, der Asuras, und dabei muss man das Wort „Dämonen“ in Gänsefüsschen setzten, denn ist nicht so, dass die Dämonen so dämonisch oder schrecklich seien und die Götter so toll,. Es sind nur zwei unterschiedliche Wege der Lehre, die sie repräsentieren. Jupiter lehrt in einer sehr expansiven Form, idealistisch und utopisch. Venus hat die Gabe das Chaos aufzuräumen, das durch eine Panik entsteht, die wir als eine dämonische Energie bezeichnen könnten. Wir könnten dies auch als eine destruktive Kraft bezeichnen, die Krieg, Unzufriedenheit, Leid, Schmerz und Qual unter die Menschen bringt und Venus ist die Erlösung von all dem. Die Venus ist Frieden, ist Liebe, also diese positiven Werte, die uns wieder zurückbringen an den gemeinsamen Tisch. Diese Finsternis begann also an einem Venustag, was sehr positiv ist. Eine andere Sache, die wir bei Finsternissen berücksichtigen sollten, ist die Sternenkonstellation, in der sie entsteht. Und bei dieser Mondfinsternis am 5. Juni ist ebenso wichtig zu wissen, mit welcher Sternenkonstellation der Mond verbunden ist, um zu verstehen, was gereinigt wird. Wo sollten wir also genau hinschauen? Was ist verändert worden an diesem Tag? Und der Mond stand an diesem Tag in der Sternenkonstellation Jyeshthta und Jyeshtha bedeutet „die Älteste“ oder „die älteste Königin“. Und hier ist es gut zu wissen, dass die Sternenkonstellation am Himmel erschien als die Unabhängigkeitserklärung der USA am 04. Juli 1776 unterzeichnet wurde. Und es zeigt sich, dass die Väter dieser Unabhängigkeiterkkärung, die diese zeichneten und im Speziellen Benjamin Franklin sich gut mit der Astrologie auskannten und sie nahmen diesen Tag ganz bewusst als Tag der Unterzeichnung und ich weiss nicht mehr genau, welche Zeit es war, doch ich meine es war um 16:01, als sie unterschrieben. Denn es präsentierte einen ganz bestimmten und wichtigen Moment auf astrologischer Ebene, der die Denkwürdigkeit dieses Ereignisses unterstrich und ihm damit eine bestimmte Qualität verlieh. Und die Sternenjkosntellation, die am Himmel erschien zu diesem Zeitpunkt, und welche die Qualität der Seele der Nation beschreibt, ist die Sternenkonstellation von Jyeshtha. Die älteste Königin. Und dies e Bezeichnung geht zurück auf die altertümlichen Hierarchien vergangener Königreiche. Damals hatten die Könige viele Frauen, von denen die älteste die machtvollste war. Und die szeigt, warum sich die USA auch immer in der Rolle des großen Bruders in der Welt zeigt, als die älteste Schwester, also als jene, die die Welt dominiert und führt, sozusagen. Die Innovative, die Erste. Wenn wir uns genau erinnern, waren die USA die erste Nation, die eine demokratische Verfassung entwickelten und als Staatsgrundlage nahmen. Und Jyeshtha ist auch der Bereich des Rebellen und ich erinnere mich an einen älteren Beitrag von mir, der sich mit einem sehr seltenen Phänomen befasste, nämlich den südlichen Knotenpunkt von Pluto, der sich nicht bewegt hat, seit 1778 und das war die Zeit der Revolution in USA, was vor den aktuellen Ereignissen in den USA insbesondere interessant wirkt, weil auch diese sehr revolutionär sind. Denn der Ruf und die Aufforderung zur Änderung, die Aufforderung etwas anders zu machen und einen anderen Weg einzuschlagen als den bisherigen, ist gerade sehr laut auf den Strassen Amerikas. Und Jyeshtha ist das Zeichen der Revolution, des Rebellen, das Zeichen des Radikalen, das Zeichen das für den Underdog ist, den Benachteiligten. „Zeig mir die geschundenen und entwürdigten zurückgelassenen Massen“, sagt Madame Liberté, die Freiheitsstatue. Die Finsternis hat somit einen besonderen Einfluss auf diese Sternenkonstellation und es zeigt sich in dem, was auf den Strassen in den USA los ist. Es ist eine tiefe Reinigung von allem, was unrein ist. Alles, was nicht mehr gut arbeitet, alles was unrein ist und vom Fortschritt abhält, wird nun endlich gereinigt. Und natürlich sind Revolutionen sind nicht schön, denn sie sind chaotisch, und gewalttätig. Jyeshtha liegt im Zeichen Skorpion. welches von Mars regiert wird. Das zeigt eine echt intensive Zeit an mit einem positiven Ergebnis, wenn wir uns das in den USA anschauen. Und das, was da nun aufgespült wird in den USA, wird schon so lange tot geschwiegen, wird schon so lange toleriert und es wird wirklich Zeit, dass dieser ganze Schnodder und Dreck nun endlich raus kommt. Es wird gereinigt. Es wird gereinigt durch das marsianische Feuer. Und das Beste, was man da tun kann, ist Zuhause bleiben. Das passierte zur Mondfinsternis am 05.Juni.

Und es ist wichtig zu wissen, dass diese Finsternisse eine gewisse Lebenszeit haben, die ungefähr 3 Monate anhält. Das ist also nichts, was morgen wieder vorbei ist und gelöst ist. Es bedeutet viel mehr, dass die nächsten 3 Monate eine Herausforderung für uns sein werden. Und dies vor den Idealen, die die Sternenkonstellationen repräsentieren. Jyeshtha will lehren, wann es richtig ist, Kraft und Stärke zu zeigen und auch anzuwenden und wann nicht. Die revolutionäre Energie die wir seit 1778 nicht mehr gesehen haben, geschieht nun erneut. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass Regierungen sich nun nicht verändern werden., ja, sogar gestürzt werden könnten. Und ich will hier niemanden auffordern oder in ein solches Licht gerückt werden. Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass die aktuell wirkenden Kräfte diese Spannung und dieses kollektive Karma erzeugen könnten. Aber was auch immer geschieht, es passiert für unser Bestes, denn es reinigt, es heilt. Es ist ungefähr so, als würden wir den Stachel aus der Pfote des Löwen ziehen und dann schreit und brüllt er. Dennoch ist es wichtig dies zu tun, um ihn zu heilen.

Vorschau auf die Lehren der Sonnenfinsternis am 21.Juni 2020

Und dann kommt die Sonnenfinsternis am 21.Juni. Diese Finsternis ist etwas strange, wenn man das so sagen kann. Denn während die Finsternis beginnt, befindet sich die Sonne in einer bestimmten Sternenkonstellation und wenn die Finsternis vorüber ist, dann befindet sich die Sonne in einer anderen Sternenkonstellation. Während der Sonnenfinsternis wechselt die Sonne also die Sternenkonstellation. Sie beginnt in der Konstellation, Mrigashira. Es ist diejenige, die den Kopf eines Hirschen trägt. Es ist der Stern der Suchenden. Es ist die Mutter der Innovation. Also auf der einen Hand repräsentiert diese Finsternis die Entdeckung von etwas. Und vielleicht können wir projizieren, dass Impfstoffe gegen Covid gefunden und entdeckt werden. Und dann wandert die Sonne in das Zeichen Ardra und Ardra ist der Bereich des Sturmes. Ardra ist aus meiner Sicht mit Leutnant Dan aus Forrest Gump konotiert. Und wann immer ich über Ardra spreche, dann erzähle ich auch von Leutnant Dan. Und es gibt diese eine besondere Szene, in der Leutnant Dan mit Forrest zusammen mit ihrem Shrimp-Boot hinaus fahren. Und seit Wochen kommen alle andern Shrimpfänger mit vollen Netzen zurück, doch nicht Fortrest und Dan. Und so ziehen sie hinaus aufs Meer in einen Sturm, während alle anderen im Hafen bleiben. Und Leutnant Dan sitzt auf dem Hochsitz inmitten dieses Sturms und er ruft gen Himmel.“Das nennst du einen Sturm? Los Gott, zeig mir einen richtigen Strum als wahre Herausforderung.“ Und er sitzt mit freiem Oberkörper in diesem Sturm,. Das Boot biegt und ächzt unter ihnen und Dan ist voller Exstase in diesem Sturm. Er geniesst all das Peitschen des Regens. AM ende des Sturmes kommen sie mit vollen Fischernetzen zurück, während alle anderen Boote, die im Hafen lagen, vollkommen zerstört wurden. Und genau dies repräsentiert dieses Sternenkonstellation. Es bedeutet, dass wir uns nicht gegen diesen Sturm stellen, denn es ist ein reinigender Sturm. Ardra repräsentiert immer die Katharsis. Das Symbol von Andra wird von einer Träne dargestellt und Tränen sind reinigend. Und genau das ist auch eine Katharsis, eine emotionale Entladung. Und diese wird stattfinden. Und interessanterweise, werden sich am Tag dieser Sonnenfinsternis vier Planeten retrograd bewegen, sie werden also rückläufig sein: Merkur, Venus, Jupiter und Saturn. Rückläufig bedeutet, dass sie sich vom Standpunkt der Erde aus rückwärts bewegen. Was der Sturm reinigen wird, ist alles im Schrank versteckt und das muss nun hervorgeholt werden. Alles, was in der kollektiven Psyche vorhanden ist und nicht mehr funktionieren wird. Und ich habe in vorherigen Diskursen schon einmal vom Kala Amrita Yoga oder Kala Sarpa Yoga gesprochen. Es ist eine ganz spezielle Planetenstellung, in der wir uns befinden. Und dies kombiniert mit dem seltenen Transit des Südlichen Knotens von Pluto - all das ist ein wirklich großer Schritt, ein großer Fortschritt für die Welt. Ich sage immer, Revolutionen sehen zwar ganz toll auf dem Papier aus, doch es ist nicht wirklich schön durch sie hindurchzugehen. Wie wir es auch gerade erleben. Niemand würde von uns sagen, dass 2020 ein tolles Jahr war und ich denke niemand wird es als sein bestes Jahr bezeichnen. Doch es hat Ähnlichkeiten mit der Phase einer Erkrankung, in welcher wir die Medizin erhalten und dieser Heilungsprozess fühlt sich nicht immer gut am Anfang an. Und Medizin ist häufig bitter. Und Ardra ist der Sturm. Und was tun wir im Sturm? Stellen wir uns ihm entgegen oder tauchen wir ab ins tiefe Meer und lassen uns abseits aller Stürme Unterwasser treiben? Das beste ist es daher ruhig abzuwarten. Und ich weiss, aktuell wird schon so lange gewartet und deswegen ist es genau das, was man nicht hören möchte. Nochmal 3 Monate warten? Und warten? Und warten? Und hier möchte ich gerne an die Praxis der tibetischen Mönche erinnern, das 4-Jahresretreat, das sie alle durchlaufen. Im tibetischen Buddhismus muss ein Aspirant für 4 Jahre in einer Zelle ohne menschlichen Kontakt und ohne sinnlich Kontakte seine spirituellen Praktiken ausführen. Für 4 Jahre. Und das ist sehr intensiv. Und wenn du dich nun mit einem 4 Jahresretreat vergleichst, dann sind 6 Monate oder 9 Monate wenig Zeit. Wenig Zeit um Sadhana zu kultivieren. Sadhana bedeutet dein innerer Reichtum. Ich meine, wir alle sprechen von dem Geld, das wir beiseite legen, damit wir eine gute Rente haben. Das ist so wichtig für uns, denn wir wollen sicher sein, dass wir sicher sind im Alter. Doch wir legen kaum Wert auf unseren spirituelle Sicherheit und unseren spirituellen Reichtum. Daher ist diese Zeit eine Einladung, Reichtum für unsere spirituelle Rente anzulegen. Sadhana bedeutet dhana - also Wohlstand und Sa bedeutet eigener, inhärenter Wohlstand. Spirituelle Praxis schenkt dir also einen Reichtum, den dir niemals irgendjemand wegnehmen kann. Keine Pandemie, kein Verlust, kein Bruch des ökonomischen Systems. Jedes Mal, wenn du dich deiner spirituellen Disziplin verantwortlich zeigst und deine Praxis durchführst, dann fördert sie dich. Sie wird dich immer unterstützen. Ich hatte mal einen sehr guten Freund, der sagte zu mir. „ Ein bißchen bewusste Disziplin jetzt in diesem Moment schützt dich vor großem Leid in der Zukunft.“ Und wann immer ich auf die Matte gehe, um Yoga und Meditation zu praktizieren, dann erinnere ich mich genau daran, dann wenn ich eigentlich keine Lust habe und wieder ins Bett möchte und lieber weiterschlafen will. Und dann denke ich an diesen Satz und denke mir dann nach der Praxis und meiner Meditation, das es genauso ist: ich fühle mich den ganzen Tag soviel besser, wenn ich meine Praxis gemacht habe. Und genau so ist es mit der Sonnenfinsternis. Sie dient dazu, etwas auf unser spirituelles Konto zu bringen und das ist ganz unabhängig von dem, was da draußen passiert und wie die Planeten aufgereiht sind. Das Wichtigste ist die Praxis. Die Finanzinstitutionen, die Regierungen, die Bildungseinrichtung, die Rolle der Frauen als Führung - und genau damit hat die Venus was zu tun. Es ist genau die Zeit für eine machtvolle weibliche Führung. Was so verunsichernd ist, wenn man all das im Außen vor allen Dingen in den USA betrachtet, ist das da keine Führung ist. Keine echte Führung. Ich meine, wo ist die Kraft von einem Gandhi, der gewaltfrei Aufruf eines Martin Luther King…wo ist Hoffnung und ein lichtvoller Ausblick in all dem Chaos? Es braucht jemanden, die sagt: dies ist unsere höhere Sicht und Perspektive. Es braucht eine liebevolle und hoffnungsvolle Mutterfigur. Jemanden wie Venus und deswegen möchte ich alle Frauen animieren, nach vorne zu treten und die Führung zu übernehmen.

Vorschau auf die Mondfinsternis am 05.Juli 2020

Und so komme ich zu nächsten Finsternis am 05. Juli und diese Mondfinsternis findet in Purva Ashada statt. Venus läuft dann wider direkt und ich erinnere euch: Venus ist der Lehrer der Asuras, der chaotischen Massen, die Führung, Hoffnung und einen Ausweg aufzeigt. Sie gibt uns eine Vision. Sie gibt uns etwas, das wir als die Zukunft der Welt ansehen können, um all das was jetzt passiert, in diesem Lichte würdigend anerkennen zu können. All das Chaos und all das Aufbrechen alter Strukturen und Systeme. Jupiter ist am 05.Juli rückläufig und läuft zurück in das Zeichen Schütze und ist dort zusammen mit Ketu und dem Mond. Das könnte bedeuten, dass es zu einem Wiederaufflammen des Virus kommen könnte und das könnte heissen, dass wir weiterhin zu Hause und drinnen bleiben. Trotz des schönen Sommerwetters. Mit der Jupiterbewegung könnte dies möglich sein. Die gute Nachricht ist, dass der Mond an diesem Tag in Purva Ashada ist und das bedeutet, dass wir nicht verlieren können und wir die Sieger bleiben werden. Es gibt also ein Licht am Ende des Tunnels. Die nächsten drei Monate zeichnen daher eine echte Strum und Drang Zeit für uns alle. Was ist also ein guter Rat auf diesem Kriegsfeld des Lebens? Und dieser Rat kommt aus der Bhadgadvad Gita. Es ist der Rat von Krishna an Arjuna, als dieser ihn um Rat bittet, was denn nun zu tun sei. Wie kann ich frei sein von dieser Unbeflecktheit, dass ich meine Verwandten töten muss? Wie kann ich davon frei sein? und Krishna sagt: das kannst du nicht. Du musst kämpfen. Du musst auf jedem Fall da sein und kämpfen und genau so ist es auch für uns. Wir müssen dabei sein. Doch es gibt drei Dinge, die du tun kannst, so sagt Krishna. Das erste ist Dharma. Richte dich nach deinem Dharma aus. richte dich nach dem aus, weshalb du hierher gekommen bist und du richtest deine Gedanken, deine Stimme, deine Sprache, deine Handlungen,. Du richtest dich in all deinen Ebenen nach diesem höheren Selbst aus, dass du hier auf dieser Welt sein wolltest und weshalb du hierher gekommen bist - deinem Dharma. Und dann sagt Krishna: Sei nicht der Macher. Das heisst, akzeptiere einfach, dass Dinge passieren und du sie nicht kontrollieren kannst. Und versuche auch nicht zu denken, dass du sie kontrollieren kannst. Das einzige, das du kontrollieren kannst, ist das, weshalb du hier bist - dein Dharma. Und das dritte ist, gib alle Früchte ab! Und so geht es doch vielen von uns. Alle denken, wann wird das alles vorüber sein. Sie denken damit direkt an die Früchte. Es bedeutet, wann kriege ich endlich das, was ich will. Und wir bekommen nicht immer das, was wir wollen. Und das ist es, was wir üben dürfen. Es geht nicht um die Früchte, es geht um die Ausrichtung auf unser höheres Selbst.

Und das war es, was ich mit euch teilen wollte.

Ich wünsche euch eine intensive spirituelle Praxis und freue mich, wenn ihr wieder weit diesen Blog lest und/oder euch den Podcast dazu anhört.

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